Brigitt Bürgi, Angstkörper 14Brigitt Bürgi, Angstkörper 14, 2020

Angstkörper – Körperangst

Eine künstlerische Forschungsarbeit

Wir begegnen uns wieder, begrüssen uns mit Verneigung oder Ellbogen, vielleicht einer kleinen Umarmung. Die körperliche Begegnung birgt immer noch Gefahr.

Wir haben immer noch Angst. Unser Körper bleibt ein bedrohtes Element. Unsere Sterblichkeit bleibt uns bewusst.
Die Angst bestimmt uns, ob wir sie verdrängen oder bewusst mit ihr umgehen. Sie ist selbst zu einem wabernden Körper geworden, der uns umgibt, umarmt und uns in die Isolation treibt.

Unsere Angst ist eine ganz nahe Partnerin von uns.
Wie nehmen wir diese veränderte Beziehung zu unserem eigenen Körper und den Körpern der andern wahr? Wie können wir sie künstlerisch erfahrbar machen?

Unsere gemeinsame Angst umgibt uns, einzelne Gruppen, die ganze Gesellschaft,  wie ein Fluidum.
Wie kann die Kunst diesem Angstkörper ein Gesicht geben?

Ich lade alle Interessierten ein, weiter an diesem Forschungsthema mitzuarbeiten.

Wenn du magst, stelle deine Ideen, Gedanken, Bilder in die Kommentar- und Beitragspalte unten. Reagiere auf andere Posts. Ich werde mit dir Kontakt aufnehmen. Lass uns so den Prozess in Gang halten. Realisierungen werden angestrebt.

Brigitt Bürgi
info@brigitt-buergi.ch
www.brigitt-buergi.ch

(Aktualisiert 4. Juli 2020)


Der gelbe, grosse, wabernde Angstkörper, den ich vor Augen habe, wird mich in der nächsten Zeit beschäftigen. Im Atelier mache ich nun erste Versuchsanordnungen.


Der gelbe Angstkörper läuft los (18.6.2020)

Wabbernder Angstkörper Niederdorf 4..7.2020

Wabbernder Angstkörper im Niederdorf (4.7.2020)


10. Juli 2020. Brigitt Bürgi lädt Lilian Frei zur Materialprobe und Versuchen für eine Angstkörperperformance ein.

Zu Lilian Frei siehe auch hier und hier (Performance mit Ursula Scherrer).